Jean Francois Millet, der ein bedeutender Vertreter der Schule von Barbizon ist, zählt zu den wichtigsten Malern und Grafikern des französischen Realismus.
geboren am 04. Oktober 1814 in Gruchy bei Cherbourg
gestorben am 20. Januar 1875 in Barbizon
Jean Francois Millet studiert, bevor er ein Stipendium an der École des Beaux-Arts in Paris erhält und von Paul Delaroche unterrichtet wird, bei dem Maler Bon Dumouchel in Cherbourg. Seine ersten Ölbilder entstehen 1837. Zurück in Cherbourg folgen vier Jahre später Portraits und Gesellschaftsdarstellungen sowie etliche Selbstbildnisse. Millet, der sich anfänglich an mythologischen Themen versucht hat, findet 1848 zu seinem endgültigen Stil fortan malt er melancholisch anmutende, bäuerliche Alltagszenen. Seine monumentalen Figuren erscheinen in gedeckten braunen, blauen und zum Teil grauen Farben. Sein erstes Werk dieser Art ist „Der Getreideschwinger". Es entsteht noch vor seinem Umzug nach Barbizon, wo er sich den Maler der Schule von Barbizon anschließt, zu denen Th. Rousseau, Julien Dupre und Charles Francois Daubigny gezählt werden. Die in diesem Dorf ansässigen Künstler bemühten sich um eine Hinwendung zu realistischen Naturdarstellungen nach dem Vorbild englischer Landschaftsmaler. Sie gelten als Vorreiter der Impressionisten, da auch sie schon Freilichtstudien anfertigen. Vor seinem Tod in Barbizon erhält Jean Francois Millet noch die ihm zustehende Anerkennung für sein Werk. |
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